Casa, Conferencia, Campamento, Catarata

Es ist aller höchste Zeit, dass ich mich mal wieder aus dem schönen Peru melde! In der Zwischenzeit ist hier ganz schön passiert und genau in dieser Zeit sind mir sehr viele Dinge und Erlebnisse ans Herz gewachsen. Da werde ich euch jetzt mal einen kleinen Einblick geben.

CASA                                                                                                                                                                   Vor allem in meinem HAUS oder besser gesagt Wohnung, fühle ich mich hier sehr wohl. Das liegt aber nicht an der Wohnung, sondern an meiner tollen Gastfamilie, die mich so herzlich aufgenommen hat. Hier bin ich zu einem richtigen Teil der Familie geworden. Mit meinen Gasteltern und meinen zwei Gastschwestern, die ein kleines bisschen älter als ich sind, wohne ich in Magdalena, das eigentlich sehr zentral in Lima liegt. Außerdem hat sich in Peru ein langer Kindheitstraum erfüllt, da ich jetzt zwei Hunde habe, Botty und Perla. Immer wieder darf ich erleben, dass die Gastfreundschaft der Peruaner riesig ist und man fühlt sich immer sehr willkommen und wie zu Hause. Von unserer Dachterrasse oder besser gesagt von unserem begehbaren Dach, weil es definitiv nicht einer Terrasse ähnelt, hat man einen super guten Überblick über das Meer. Durch das Leben in einer peruanischen Familie hat man auch noch einmal die Chance, die Kultur und das Leben in Peru ein bisschen besser kennen zu lernen. Meine Gastmama ist eine hervorragende Köchin und so durfte ich mich schon durch so einige leckere peruanische Gerichte durchprobieren. Auch Weihnachten feiert man in Peru ein bisschen anders. Mit knurrenden Magen habe ich mit meiner Familie bis 12 auf das große Feuerwerk gewartet und danach wurde erst gegessen und bis spät in die Nacht gefeiert. Ich fühle mich bei meiner Familie auf jeden Fall sehr wohl und sehr gut aufgehoben.

 

CONFERENCIA                                                                                                                                    Während unseres Freiwilligendienstes hatten wir CVJM Freiwillige aus Peru das Privileg an der MissionsKONFERENZ der Lateinameriaknischen CVJMs teilzunehmen, da diese dieses Jahr in Peru in Chosica ausgetragen wurde. Es war super interessant die Menschen aus den unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen, die spannende Arbeit des CVJMs in anderen Bereichen der Erde kennen zu lernen, interessante Vorträge zu hören und einfach nur Glauben und Gemeinschaft zu teilen. Vor allem hat die Konferenz auch die Gemeinschaft unter uns Volontären sehr gestärkt und wir sind noch einmal enger zusammen gewachsen. Natürlich durfte bei all den Lateinameriaknischen Ländern eine Vorstellung von Deutschland samt Pumpernickel und Tänzen nicht fehlen. Es tat auch mal gut einfach nur ein Teilnehmer zu sein, zuzuhören und nichts vorzubereiten. Gestärkt im Glauben und gestärkt in der Gemeinschaft durften wir zufrieden und erfüllt von dem wunderschönen Wochenende wieder zurück nach Lima fahren.

 

CAMPAMENTO                                                                                                                                        Bis Weihnachten habe ich bei PROLider gearbeitet, das ist eine Mitarbeiterschulung für Jugendliche, die sich über 3 Jahre erstreckt. Ich habe in eine der zwei Gruppen des zweiten Jahres gearbeitet.  Insgesamt bestand die Gruppe aus ca. 40 Jugendliche. Die Schulung beinhaltet zum Beispiel das Lernen von Leiten von Gruppen, Erste Hilfe, Spiele kennen lernen und mit Gruppen durch führen, Besuche in verschiedenen Einrichtungen des Y(CVJM), Praktika und eine FREIZEIT. Am Anfang war die Arbeit in PROLider sehr herausfordernd für mich, was vor allem an der Sprachbarriere lag, aber nach kurzer Zeit und schnell zunehmenden Spanischkenntnissen fiel mir die Mitarbeit immer leichter. Kurz vor dem zweimonatigem Sommerpraktikum der Jugendlichen sind wir aufs Campamento nach Azpitia gefahren. Dort besitzt der Y eine große Anlage im Grünen. Hier haben wir mit den Jugendlichen Zeit verbracht, Handtuchvolleyball gespielt, Gebatikt und ganz viele andere lustige Dinge gemacht. An einem Abend haben Tobi, ein Mitvoluntär, und ich eine Andacht über, Petrus der übers Wasser läuft, gehalten. Ich war echt beeindruckt davon, wie gut das funktioniert hat und wie gut die Jugendlichen zugehört haben. Besonders auf Campamentos kann man noch einmal richtig gut Beziehung zu seinen Teilnehmern aufbauen und einige Leute besser kennen lernen.

 

CATARATA                                                                                                                                                       Zu der Mitarbeiterausbildung von Prolider gehört auch ein Ausflug zu einem WASSERFALL, neben dem man sich dann abseilt. Hier geht es vor allem darum, dass die Jugendlichen über ihren Schatten springen und Ängste überwinden. Wir haben alle Jugendlichen einmal in den Bus gepackt und sind aus Lima rausgefahen und mussten das letzte Stück zum Wasserfall wandern. Es war echt toll zu sehen, wie die Jugendlichen den Schritt gewagt haben und sich darauf eingelassen haben sich abzuseilen. Natürlich durften sich die Mitarbeiter auch abseilen.

 

Wie ihr sehen könnt, ist hier in Peru immer etwas los!                                                               Hasta luego!

 

Lima

Ein Hola an alle Menschen da draußen, die grade meinen Blog lesen!

Langsam wird es mal wieder Zeit, dass ich mich aus dem schönen Peru melde. Der verspätete Blogeintrag beschreibt eigentlich ganz gut, was ich hier in Peru fast tagtäglich durchlebe. Die Peruaner sind ein ziemlich gelassenes Volk und gehen an alle Sachen mit einer echt bewundernswerter Ruhe heran. Dadurch habe ich zum Beispiel auch schon ein paar rasante Taxifahrten mit meinen Schwestern durch Lima erlebt. Denn wärend ich schon listo (fertig und abfahrbereit) bin wird aus einem: “ Wir fahren 30 Minuten bevor es losgeht von Zuhause los.“  ganz schnell mal ein: „Mist wir haben nur noch 5 Minuten, wir müssen ein Taxi nehmen!“. Jetzt dürft ihr euch auch mal vorstellen, dass ihr in einem der unendlich vielen Taxis, die es in Lima gibt, sitzt und eine kleine Tour durch Lima dreht. Denn in diesem Blogeintrag möchte ich euch meine neue Heimatstadt vorstellen! Aber Achtung! Menschen mit heller Haut und hellen Haaren müssen häufig sehr viel mehr zahlen, also schön aufpassen, dass ihr nicht abgezogen werdet!

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Von Schrottmühle bis Luxuskarre… es exisitiert hier jede Art von Taxi!

Lima, die Hauptstadt von Peru, ist mit 8.890.792 Einwohnern um einiges größer als die „Weltmetropole“ Budenheim mit stolzen 8.000 Einwohnern. Aber ich hätte niemals gedacht, dass ich mich in einer so großen Stadt so wohlfühlen kann. Wenn man sich in Lima umschaut, dann entdeckt man erstmal wenig grüne Plätze und Natur, das war erstmal eine große Umstellung für einen Menschen wie mich, der die Natur liebt und direkt am Wald und Fluss wohnt. Aber auch durch Lima fließt ein Fluss. Allerdings ist der Fluss Rimac eher schmutzig und das Ufer alles andere als grün. Lima ist in 43 Distritos unterteilt.

Ich wohne in Magdalena del Mar und erreiche den Y (YMCA), der in Pueblo Libre ist, mit einem Micro (Bus) in ungefähr 20 Minuten. Der Verkehr und das Busfahren in Lima ist eine ganz eigene Sache für sich… Hier gibt es keine Busfahrpläne und Bushaltestellen, wie in Deutschland und ich glaube das Liniennetz haben selbst die Busfahrer in Lima noch nicht vollständig durchblickt. Wenn man das „Abenteuer Busfahren“ in Lima wagen möchte, dann streckt man einfach die Hand raus und springt schnell in den hoffentlich haltenden Bus und ehe man sich versieht, geht die Fahrt auch schon los. In Deutschland gehöre ich ja nicht zu den größten Menschen, aber das sieht hier nochmal ganz anders aus. Auf einmal bin ich größer als einige Männer hier und häufig passen meine Beine nicht richtig zwischen die Sitze im Bus. Wenn ich aber ehrlich bin, dann mag ich die rasanten Fahrten in überfüllten Bussen,untermalt von peruanischer Musik und Menschen, die hin und wieder einsteigen und einem etwas verkaufen wollen. Generell gibt es hier in Lima sehr viel Stau und die Straßen sind überfüllt mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln… Außerdem wird am laufenden Band gehupt und an Ampeln laufen Menschen zwischen den stehenden Autos hindurch und wollen Süßigkeiten, Limonade oder andere Dinge verkaufen. An Kreuzungen entscheidet das lauteste Hupen, wer als erstes fahren darf. Ab und an stehen an Kreuzungen auch Polizisten, die mit wilden Handbewegungen versuchen den Verkehr zu koordinieren. Diese werden aber einfach ignoriert oder „ausversehen“ übersehen. Damit ihr mal einen kleinen Eindruck, von den Straßen in Lima bekommt, ist hier ein kurzes Video über den Verkehr in Lima: https://www.youtube.com/watch?v=A4iJ3uhX3xI

 

Neben dem ganzen Verkehr gibt es auch wunderschöne Plätze und Orte in Lima und nicht umsonst ist die Stadt schon wie zu einem Zuhause für mich geworden. Das bunte Treiben und der Duft nach frischem Popcorn an jeder Straßenecke bringt seinen ganz eigenen Flair mit sich. An jeder Ecke gibt es irgendeine Kleinigkeit zu kaufen. So sind der Yucitaverkäufer (Yucita = in Fett gebratener Teig) und die Frau bei der ich ab und an mein Manzani (Blätterteigtasche gefüllt mit Apfelmus) kaufe, schon zu bekannten Gesichtern und wie Freunde für mich geworden.  Auch das abendliche schlürfen von Emoliente mit Freunden und die Gespräche über Gott und die Welt habe ich sehr lieb gewonnen. Emoliente ist ein traditionelles Kräutergetränk und schmeckt einfach nur himmlisch!

Einer meiner Lieblingsplätze in Lima ist nach wie vor die Costa Verde, die grüne Küste. Es tut einfach nur gut nach einer anstrengenden Woche in den grünen Parks der Costa entlang zu schlendern und auf das Meer zu schauen und sich bewusst zu machen, wie gesegnet man ist hier ein Jahr in Peru verbringen zu dürfen. Sehenswert ist auch der Plaza de Armas in Lima. Hier fällt man auch gar nicht mehr so auf als „Gringo“ (Bezeichnung für Menschen mit heller Haut und Haaren), weil sich am Plaza de Armas sehr viele Tourusten aufhalten.

 

Wenn einem das Grün der Costa Verde nicht reicht, dann kann man auch einen Ausflug in den Zoo oder den Wasserpark unternehmen. Der Zoo in Lima ist wirklich rießig und man kann ganz viele verschiedene Tierarten bestaunen, aber am meisten haben mich die kleinen Äffchen beeindruckt, wie sie sich unbeschwert von Ast zu Ast gehangelt haben! Wenn man den Zoo betritt, dann taucht man in eine ganz andere Welt ein, weil auf einmal alles grün ist und man nicht mehr den Lärm der Autos hört. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen!

 

Den Wasserpark haben wir gemeinsam als Voluntäre mit Olli besucht und haben noch ein paar Peruaner mitgenommen. Besonders eindrucksvoll ist die Lasershow in der Nacht! Im Wasserpark habe ich auch das erste mal Picarrones gegessen. Eine peruanische Köstlichkeit!

 

Außerdem möchte ich euch noch einen ganz anderen und für mich persönlich wunderschönen Teil von Lima vorstellen. Ein Projekt in dem ich arbeite findet in Independencia statt. Independencia ist ein sehr armer Stadtteil in Lima und durch mein Projekt hatte ich die Chance die Frauen, die in dem Projekt teilnehmen in ihren Häusern zu besuchen.

Ich glaube viele Menschen, die in Deutschland leben, können sich gar nicht vorstellen, in was für einem unfassbaren Reichtum und Überfluss sie leben. Aber bei den Besuchen und in meinem Projekt wurde mir einfach sehr deutlich bewusst, dass es sich dabei erstmal nur um materiellen Reichtum handelt. Aber reicht das alleine schon aus, um glücklich zu sein und ein erfülltes Leben zu Leben? Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Menschen in Deutschland zwar viel mehr Geld haben, aber im allgemeinen viel unzufriedener und unglücklicher sind und ihre Lebensumstände überhaupt nicht zu schätzen wissen. Ich finde ein englisches Sprichwort trifft es hier sehr gut:

„If you want to feel rich. Just count all the gifts you have that money can´t buy.“

Ich genieße meine Zeit jedes mal aufs neue in Independencia und es hilft mir jedes mal wirklich das zu schätzen, was ich habe und das sind vor Allem die Dinge, wie meine Familie, Gesundheit, Freunde und zum Beispiel auch meine Mitvolis. Aber trotzdem sind die schlechten Wohnverhältnisse der Menschen nicht zu übersehen und auch der schlechte Zustand der Straßen ist deutlich spürbar, wenn unser Van sich langsam den Weg durch die engen Gassen hoch bahnt, die teilweise noch nicht mal geteert sind. Wenn man dann zum Beispiel die Bilder der Costa Verde im Kopf hat, wird deutlich, wie groß die Gegensätze innerhalb einer Stadt sein können. Die Unterschied zwischen arm und reich wird hier so extrem spürbar. Auch wenn es vielleicht ein bisschen sonderbar klingt, für mich ist Independencia mit seinen bunten Häusschen wunderschön.

 

Ich hoffe, ihr habt jetzt einen besseren Einblick in die Stadt Lima erhalten. Allerdings ist Lima so groß und vielfältig, dass ich noch lange nicht alles entdecken konnte. Ich bin gespannt was ich alles noch so in Lima erkunden werde. Zum Beispiel steht bald der erste Surftrip auf dem Plan, da es langsam wärmer wird und sich der Sommer ankündigt. Hier unten habe ich euch noch ein paar mehr Bilder zusammen gestellt.

Hasta luego! Besos Iris

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Hola Lima!

Jetzt bin ich schon fast einen ganzen Monat in Peru. In dieser Zeit ist so unglaublich viel pasiert, dass es mir wirklich schwer fällt diese ganzen Erlebnisse und Eindrücke in einem Blogeintrag zusammen zu fassen.

In den ersten drei Wochen hatten wir erstmal Zeit die Stadt Lima, den YMCA, die ganzen Programme und die Leute kennen zu lernen. Vor allem in der ersten Woche gingen mir und auch einigen anderen Volis Gedanken durch den Kopf: Wie soll ich mich hier jemals ganz alleine in der Stadt zurecht finden ? Wie kann ich mit den Leuten kommunizieren, obwohl ich die Sprache nicht wirklich spreche? Welchen Bus muss ich nehmen, um wohin zu kommen? Nachdem die ersten Schocks überstanden sind, ein Glas Nutella kostet hier fast 20 Euro und es gibt keine Busfahrpläne und keine richtigen Haltestellen, merkt man aber nach kurzer Zeit dann doch, dass alles halb so wild ist! Immerhin geht die Welt auch nicht unter, wenn man schon zum dritten mal das Klopapier in die Toilette schmeißt und nicht in den dafür vorgesehenen Mülleimer. Es bleibt nur zu hoffen und zu beten, dass es nicht zu einer Überschwemmung im Badezimmer kommt. Erst einmal vorweg: Ich fühle mich hier total wohl und lebe mich von Tag zu Tag immer besser ein!

Als erstes möchte ich euch kurz Lima vorstellen. Die Stadt Lima alleine ist schon so besonders, einzigartig und vielfältig, dass ihr in den nächsten paar Wochen sogar ein ganz eigener Blogeintrag gewidmet wird.

 

In der Zeit in der ich jetzt schon in Peru bin, durfe ich schon einige schöne Plätze in Lima kennen lernen. Auf den ersten Blick wirkt die Stadt erstmal nur überwältigend und laut. Aber so langsam wird der ganzen Trubel, die vielen Taxen, die enormen Menschenmassen, turbulente Fahrten in überfüllten Bussen und die Lautstärke zur Gewohnheit und zu einem Teil meines Alltages.  Einer meiner Lieblingsplätze in Lima ist die Costa Verde. Entlang der Steilküste liegen schöne grüne Parks und man kann auf den Pazifik schauen auf dem man die Surfer beobachten kann.

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Abflug!

Wie schnell die Zeit verliegt. Das Abenteuer hat schon begonnen und nun bin ich schon seit ein paar Tagen in Peru.

Im Juli ging es für mich noch einmal für 10 Tage nach Kassel zum Vorbereitungsseminar.

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Gruppenarbeit beim Globalen lern

Dort hatten wir neben den lehrreichen und hilfreichen Einheiten über zum Beispiel interkulturelles Lernen,Mission, den CVJM und sich selbst leiten eine ganze Menge Spaß. So durfte ein Ausflug zum Herkules, das tägliche Indiaca spielen und das Baden im Tümpel ähnlichen See nicht fehlen. Ein Highlight war auch der Ländergebetsabend, bei dem die Freiwilligen aus jedem Land eine eigene Station vorbereitet haben. Vor Allem aber durften wir uns als Voliteam sehr viel besser kennen lernen und die Gemeinschaft ist in dieser Zeit noch einmal stark gewachsen. Mit ganz vielen hilfreichen Tipps, neuen Ideen und einer seichten Vorstellung, was da alles so auf mich zukommt, durfte ich mit voller Vorfreude auf meine Zeit in Peru nach Hause fahren.Dort habe ich noch die letzten Vorbereitungen erledigt und die letzten Einkäufe, wie zum Beispiel 40 Tafeln Schokolade, getätigt. Nach meiner Abschiedsfeier, ging es dann ans Packen. Wenn man überlegt, was man Alles für ein ganzes Jahr so braucht, ist das gar nicht so einfach. Nachdem diese Hürde auch geschafft war, ging es am 20. August endlich los nach Peru.

Mit meiner Familie und ein paar Freunden ging es dann mit ganz gemischten Gefühlen an den Flughafen. Wobei die Vorfreude und die Aufregung deutlich überwiegten und die Gewissheit, dass Gott bei dem ganzen Jahr einem nicht von der Seite weicht, ist auch ganz schön beruhigend. Nach dem Mut machenden Aussendungsgottesdienst wurde auch schon das Gepäck aufgegeben. Vor den Sicherheitskontrollen habe ich mich dann von meiner Familie und meinen Freunden verabschiedet. Besonders gefreut habe ich mich über ein kleines selbstgeschriebenes Perulied.

Kurz danach waren wir elf Volis auch schon auf uns alleine gestellt und unser Flugzeug auf dem Weg nach Peru. Nach einem kurzen Zwischenstopp und Umsteigen sind wir dann sicher in Peru gelandet und wurden von Olli und ein paar Peruanern am Flughafen empfangen. Olli ist ein Generalsekretär vom CVJM und wird hier in Peru unser Mentor, Betreuer und Ansprechpartner sein. Als wir morgens in Lima ankommen ist es noch dunkel und ganz schön kalt.

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Bienvenidos Voluntarios Alemanes!

In den kommenden zwei Wochen haben wir jetzt erstmal Zeit anzukommen, den YMCA Peru kennen zu lernen,uns langsam in der Stadt Lima zurechtzufinden und in die einzelnen sozialen Projekte reinzuschnuppern, in denen wir später arbeiten werden.Das Abenteuer in Peru beginnt!

Hasta luego! Eure Iris!